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Papier-Ratgeber

B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

A

Alterungsbeständigkeit:
Die Lebensdauer von Papier und Karton hängt von chemischen und physikalischen Bedingungen, wie z.B. Licht, Luft oder Wärme ab. Unter anderem benötigt man auch einen holzfreien Zellstoff von besonderer Güte, sodass Bücher in den Büchereien eine lange Lebenszeit erfüllen.

Altpapier:
Abfälle von Papier oder Karton, die bei der Produktion anfallen, werden als Recycling zurück an die Fabriken gesendet. Dort werden sie dann wiederverwendet. Durch das Einhalten des Mindestmaß an frischem Material, wird gewährleistet, dass die Qualität nicht bei jedem Durchlauf schlechter wird. Aus diesem Grund kann man nicht nur das Altpapier nutzen. 

B

Beschichtete Papiere & Pappen:
Zur Beschichtung eines Papiers wird heutzutage meistens Kunststoff verwendet, der im flüssigen Zustand auf das Papier gebracht wird. Ein Papier oder eine Pappe wird dann beschichtet, wenn die natürlichen Eigenschaften für den gewünschten Verwendungszweck nicht ausreicht, wie z.B. als Verpackungsmaterial für Flüssigkeiten oder feuchtigkeitsgefährdete Waren.
 
Bilderdruckpapier:
 
Bilderdruckpapiere sind gestrichene Papiere von 70g/m² bis 170g/m². Bilderdruckkartons gehen von 170g/m² bis 300g/m². Es gibt verschiedene Oberflächen: matt, seidenmatt oder glänzend gestrichen. Der Vorteil bei Bilderdruckpapier ist, dass die Druckfarbe nicht gut aufsaugt, was dazu führt, dass die Konturen und Farbabgrenzungen genauer sind. Der beste Vergleich für ein solches ist, ein Foto aus einem Hochglanzmagazin (Bilderdruckpapier) und eines aus der Tageszeitung.
 
Buchdruck:
 
Der Buchdruck ist eines der ältesten Druckverfahren, welches um 1540 von Johannes Gutenberg erfunden wurde. Hierbei handelt es sich um ein Hochdruckverfahren, ein direktes Druckverfahren. Bildstellen der Druckform sind erhoben (hoch), sie werden eingefärbt und übertragen die Druckfarbe direkt auf das Papier.
 
Breitbahn:
 
Ein Papierbogen, dessen lange Seite aus der Breite der Papierbahn geschnitten wurde. Die Laufrichtung liegt also parallel zur Schmalseite. Beispiel: 100x70 cm >> Breitbahn (BB) oder 70x100 cm >> Schmalbahn (SB). 
 
Bütte:
 
Bei der Herstellung von Büttenpapier wird in einem runden oder ovalen Holzgefäß der verdünnte Faserbrei (Ganzzeug) manuell mit Hilfe eines Siebes geschöpft.
 
Büttenpapier:
 
Diese Art von Papier wird ursprünglich von Hand mit einem Sieb "aus der Bütte" geschöpft. Durch das Schöpfen per Hand, entsteht ein gleichmäßiger Papierrand -> der sogenannte Büttenrand.
 

Blauer Engel:
Der Blaue Engel kennzeichnet Papiere, die zu 100% aus Altpapier hergestellt werden, sodass kostbare Rohstoffe recycelt und mehrfach wiederverwandt. werden.
Der Blaue Engel war die weltweit erste Umweltkennzeichung für Produkte und Dienstleistungen und zeichnet Dinge aus, die in ihrer ganzheitlichen Betrachtung umweltfreundlich sind.

C

Cellulose:
Die Cellulose/ Zellulose ist der wichtigste Bestandteil aller Pflanzen, hieraus wird der Zellstoff zur Papierproduktion gewonnen.
 
Chlorfreie Papiere:
Als chlorfrei bezeichnet man den Bleichvorgang bei der Faserstoffherstellung. Bei der Faserbleiche wird die Abwasserbelastung reduziert. Bei dem verwendeten Zellstoff wird nicht mit Chlorgas gebleicht, sondern mit Chlordioxid.

D

Digitaldruck:
Bei dem Digitaldruck werden die Informationen direkt vom Computer auf das Papier gedruckt. Die Erstellung von einer Druckvorlage ist nicht nötig. Die Qualität ist dabei fast wie bei dem Offset- Druck.  

E

Egoutteur:
Ein Egoutteur ist eine mit Siebgewebe bespante Walze. Er rollt auf der noch nicht verfestigten Papierbahn ab. Druch die Erhöhungen und Vertiefungen entsteht durch die Stoffveränderung das echte Wasserzeichen. Durch den Egoutteur kann man auch ein Rippenpapier herstellen. Man bringt an der Walze Rippen an, die an den entsprechenden Stellen der Papierbahn Verdünnungen hervorrufen.
 
Etikettenpapier:
Etikettenpapier ist ein einseitig glattes, oft vorderseitig gestrichenes Druckpapier, welches meistens holzfrei, nassfest und vollgeleimt ist. Anforderungen am Etikettenpapier sind die Nassfestigkeit, Rollneigung, Reißfestigkeit und der Bruchwiderstand.

ECF:
Elementary Chlorine Free: ECF-Zellstoff ist ohne jede Verarbeitung von Elementarchlor gebleicht. Chlorverbindungen wie etwa Chlordioxid sind bei ECF-Zellstoff jedoch zulässig.
Umweltfreundliches Papier, hergestellt aus 100% Altpapier.

EMAS:
EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ist das europäische Gemeinschaftssystem für Umweltbetriebsführung. Es ist die höchste europäische Auszeichnung für systematisches Umweltmanagement.

EU-Ecolabel:
Das eigene Umweltlabel der EU, auch EURO-BLUME genannt, ist in den letzten Jahren in ganz Europa u einem Symbol für umweltfreundliche Produkte geworden. Alle damit gekennzeichneten Produkte sind von unabhängigen Stellen auf die Einhaltung strenger ökologischer und gebrauchstauglichketsbezogener Kriterien geprüft.
Das EU-Umweltzeichen stellt sicher, daß der gesamte Lebenszyklus von Papier hohen Umweltanforderungen genügt. Strenge Richtlinien regeln den Herstellungsprozess hinsichtlich der Nutzung von Rohstoffen und Chemikalien: über den Energieverbrauch, Luft- und Wasseremissionen bis hin zur Abfallwirtschaft. Die Kriterien für die Vergabe des Labels sind auf europaischer Ebene, nach umfassenden Konsultationen von Experten, vereinbart worden.

F

FSC:
Forest Stewardship Council: Ist ein vor allem durch die Umweltorganisationen unterstütztes Zertifizierungssystem. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass nur Zellstoff bzw. Holz eingesetzt wird, der/das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt und somit Ressourcen schont.

Falzen:
Beim Falzen eines Papiers wird die Oberfläche der äußeren Seite gespannt und die der inneren Seite gestaucht. Die beim Falzen entstehenden Linien nennt man Falzbruch. Das heißt: Bruch gibt es immer. Grundsätzlich sollte gestrichene Papiere ab einem Gewicht von 100g/m² aufwärts vor dem Falzen gerillt werden. Vor der Gestaltung sollte man darauf achten, dass der Falz möglichst nicht durch bedruckte Stellen führt.
 
Feinpapier:
Als Feinpapier werden die edelsten Erzeugnisse der Papierindustrie genannt. Bei der Herstellung wird besonders Wert auf Festigkeit der Oberfläche, sowie auf gute und gleichmäßige Durchsicht und sehr gute Bedruckbarkeit gelegt.
 
Filz:
Filze sind speziell gewebte Tücher. Diese führen die Papierbahn zur Entwässerung durch die Presspartie der Papiermaschine und anschließend auch durch die Trockenpartie, wobei die Filze die feuchte Papierbahn gegen die dampfbeheizten Trockenzylinder pressen. Filzmarkierung ist die Markierung des Filzgewebes der Papiermaschine auf der Oberfläche des Papiers. Die Filzprägung ist eine besonders markante, erwünschte Prägung, die einem Papier in der Nasspresse der Papiermaschine beigebracht wird. Als Filzseite bezeichnet man die oben liegende und glattere Seite des Papiers. Die Unterseite nennt man Siebseite.
 
Füllstoffe:
Füllstoffe sind Zusatzstoffe, die bei der Papierherstellung benötigt werden, um z.B. die Lücken zwischen den Papierfasern aufzufüllen, die Opazität (Undurchsichtigkeit) zu verbessern, die Bedruckbarkeit und auch die Glätte eines Papiers zu verbessern. Füllstoffe sind in der Regel Mineralstoffe wie Kaolin oder Calciumcarbonat.

G

Gewicht:
Das Gewicht gibt das Flächengewicht pro Quadratmeter an. Wir bieten Ihnen Papiere von 60 g/m² bis 300 g/m² an.

Gautschen:
Als Gautschen wird das Pressen des Papiers am Ende der Siebpartie bezeichnet.
 
Geprägtes Wasserzeichen:
Man kann mit Hilfe einer Prägeform Zeichen oder Muster auf das stark entwässerte oder fertige Papier aufpressen. Hierbei entsteht ein geprägtes Wasserzeichen.
 
Gestrichene Papiere:
Um ein besseres bedruckbares Papier zu bekommen, verwendet man gestrichene Papiere. Diese bieten einem eine geschlossene Oberfläche, mehr Glanz oder Matt. Um diese Qualität zu erlangen, wird in der Streichmaschine eine Streichmasse aus Pigmenten z. B. Kreide, Stärke oder Kasein auf Streichrohpapiere aufgebacht, gleichmäßig verstrichen, getrocknet und satiniert.
 
Grafische Papiere:
Druck- und Schreibpapiere in Bogenformat oder auf Rolle (in holzfrei und holzhaltig).

H

Haltbarkeit:
Die modernen Papiere haben eine Mindesthaltbarkeit von 100 Jahren.

Heißfolienprägung:
Die Farb- und Metallfolie wird an den entsprechenden Stellen unter Hitzeeinwirkung mit dem Druckträger (Papier oder Karton) auf dem Klischee verbunden. Heißfolienprägungen findet man oft in Kosmetik- und Pralinenverpackungen oder auf Schmuckdosen.
 
Hochdruck:
Der Hochdruck ist ein Druckverfahren, bei denen die druckenden Teile der Druckplatte (z. B. Buchstaben) gegenüber den nicht druckenden erhaben sind, d. h. hochstehen. Es werden nur die erhabenen Teile mit Farbe eingewalzt. Durch den Druck werden die erhabenen Teile so auf bzw. ins Papier gedrückt, dass sie als schwache Prägung auf der Rückseite fühlbar sind. Das bekannteste Hochdruckverfahren ist der Buchdruck. 
 
Holzfreie Papiere:
Holzfreie Papiere enthalten kein Lignin, was sie wesentlich haltbarer machen und weniger schnell vergilben. Es ist ein Papier, das aus gebleichtem und ungebleichtem Zellstoff hergestellt wurde und in dem verholzte Fasern (Holzschliff) enthalten sein dürfen.
 
Holzhaltige Papiere:
Holzhaltige Papiere werden mit einem höheren Anteil von verholzten Fasern (Holzschliff) hergestellt. Sie haben eine niedrigere Festigkeit als Papier aus Zellstoff. Nachteilig ist, dass diese rasch vergilben und eine geringe Alterungsbeständigkeit haben.

K

Kopierpapier:
Dieses Papier eignet sich für alle S/W-Kopien, Ausdrucke auf S/W-Laserdruckern und für Normalpapier-Faxgeräte.

Kalander:
Ein Kalander ist eine Maschine zum Glätten von Papier. Er besteht aus übereinanderliegenden Papierwalzen, durch die das Papier schlangenförmig durchgeführt wird. Hierbei entsteht die Beschaffenheit der Oberfläche (matt, glatt, leinen, gehämmert).
 
Kaschieren:
Kaschieren ist das Zusammenkleben von Papieren. Papiere und Pappen können z. B. mit Aluminiumfolie oder Textilien kaschiert werden.

L

Lagerung:
Bitte beachten Sie, dass das Papier ein Naturprodukt ist. Um optimale Ergebnisse und eine reibungslose Verarbeitung sicherstellen zu können, muss das Papier trocken und bei konstanter Temperatur gelagert werden.

Langsiebmaschine:
Die Langsiebmaschine (von 1799) ist die meistgebrauchte Ausführung einer Papiermaschine. Es ist eine Papiermaschine in der die Siebpartie aus einer endlos umlaufenden flachen Siebbahn besteht, die von einer Reihe von Walzen oder Stützleisten getragen wird.
 
Laserdruckpapier:
Ein Naturpapier oder ein gestrichenes Papier, das im Laserdrucker verwendet wird. Vorteilig ist die hohe Stabilität, einen einwandfreien Schnitt und eine geregelte Feuchte.
 
Laufrichtung:
Unter Laufrichtung versteht man die Richtung, in welcher die Papiermasse über die Maschine gelaufen ist. Die Bahnbreite ist die Rollenbreite, in der das Papier auf der Papiermaschine gearbeitet ist. Sie läuft quer zur Laufrichtung.
 
Leimpresse:
Hierbei wird um beide Seiten der Papierbahn ein dünnflüssiger Leim aufgetragen. Damit wird u.a. die Festigkeit des Papiers verbessert, aber auch die Beschreib- und Bedruckbarkeit erzielt.

M

Multifunktionspapier:
Das 'Multitalent' unter den Papieren. Diese Papier eignet sich gleichermassen gut für alle einfachen bis mittelschweren Druckverfahren. Je mehr Piktogramme das Papier aufweist, desto vielfältiger lässt es sich einsetzen. Z.B.: für die tägliche Korrespondenz und für repräsentative Unterlagen.

N

Nordic Swan:
Der Nordische Schwan ist das offizielle Umweltzeichen der skandinavischen Länder. Die Kriterien für das Label werden von Experten aus Behörden, Umweltorganisationen und aus dem industriellen Bereich aufgestellt.
Der gesamte Lebenszyklus des Produkts, vom Rohstoff bis hin zur Entsorgung, wird bei der Zertifizierung berücksichtigt und regelmäßig überprüft.

Nachhaltigkeit:
Ein Grundgesetz der Forstwirtschaft. Es bestätigt, dass nicht mehr Holz absägt wird, als Bäume nachwachsen.
 
Naturpapier:
Holzfreie oder holzhaltige Papiere, die im Gegensatz zu gestrichenen Papieren keine Veredelung haben = ungestrichene Papiere.

O

O2 neutral:
Klimaneutralität bedeutet ein Ausgleich von entstandenen, unvermeidbaren CO2-Emissionen durch die Einsparung der gleichen Menge an anderer Stelle.
So können Emissionen von Treibhausgasen an einem Ende der Welt durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort neutralisiert werden.

Opazität:
Ist die 'Undurchsichtigkeit' von Papier. Je höher der Wert ist, umso besser eignet sich das Papier für doppelseitige Kopien und Ausdrucke.

Offsetdruck:
Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, welches im Bücher- und Zeitungsdruck vorkommt. Die druckenden Teile der Platte ziehen Öle an und stoßen Wasser ab, nehmen daher Farbe auf. Der nicht druckende Teil der Platte zieht Wasser an. Die so zuvor mit Wasser benetzten Teile nehmen daher keine Farbe auf. Offset bedeutet, dass nicht direkt von der Druckplatte auf das Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über eine weitere Walze, den Gummituchzylinder, übertragen wird.
 
Offsetpapier:
Sammelbegriff für viele holzfreie und holzhaltige Naturpapiere sowie für ungestrichene Recyclingpapiere in satinierter Ausführung, die im Offset verarbeitet werden.
 
Optische Aufheller:
Farblose Substanzen, die ultraviolette Strahlen absorbieren können und sie als unsichtbare Strahlen wieder abgeben. Durch diese Zugabe kann der Weißegrad von Naturpapier und auch von gestrichenen Papieren erhöht werden.

P

PECF:
Pan-European Forest Certification: Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft - Wesentlicher Standard der Pan-Europäischen Forst-Zertifizierung ist die Einhaltung der sogenannten sechs Helsinki-Kriterien:
- Erhaltung der forstlichen Ressourcen,
- Erhaltung der Vitalität von Forstökosystemen,
- Erhaltung und Förderung der Produktionsfunktion der Wälder,
- Bewahrung der biologischen Vielfalt von Waldökosystemen,
- Verbesserung der Schutzfunktion der Wälder und
- die Sicherung sonstiger sozio-ökonomischer Funktionen des Waldes

pH Neutral:
Unsere Papiere sind pH-neutral, d.h. säurefrei. Darauf weist dieses Umweltlabel hin.

Papierformate:
DIN A0 = 84,1 cm x 118,9 cm
DIN A1 = 84,1 cm x 59,4 cm
DIN A2 = 42,0 cm x 59,4 cm
DIN A3 = 42,0 cm x 29,7 cm
DIN A4 = 21,0 cm x 29,7 cm
DIN A5 = 21,0 cm x 14,8 cm
DIN A6 = 10,5 cm x 14,8 cm
 
Papiergewicht:
Die Dicke von Papier, angegeben in Gramm pro Quadratmeter.
Es gibt folgende Papiergewichte:
Flächengewicht = g/m²
Bogengewicht = g/Bogen
1.000 Bogengewicht = kg/1.000 Bogen
Rollengewicht = kg/Rolle
 
Papiermaschine:
Auf bis zu 10 Metern Breite und bis zu 200 Metern Länge gibt es verschiedene Ausführungen von Papiermaschinen. Sie beinhalten folgende Stationen: 1.) Stofflauflauf & Siebpartie 2.) Pressenpartie 3.) Trockenpartie 4.) Glättwerk 5.) Aufrollung.
 
Prägung:
Durch Prägewalzen können individuelle Prägungen entstehen.

R

Recyclingpapiere:
 
Recyclingpapier besteht zum größten Teil aus wiederverwertetem Altpapier und ist daher umweltfreundlich. Wenn man neue Fasern hinzumischt, kann man die Qualität und Reißfestigkeit des Papiers steigern. Ein wichtiger ökologischer Aspekt des Recyclings ist, das Papier im Kreislauf zu halten und damit ein Anwachsen der Altpapiermengen auf Mülldeponien zu verhindern. Es wird oft als Kopierpapier verwendet. Mittlerweile gibt es sogar unterschiedliche Weißegrade, was das Recyclingpapier hochwertiger erscheinen lässt.
 
Ries:
Es bezeichnet die variable Menge von Papierbogen (Blatt), die in Ries-Einschlagpapier verpackt werden. Diese Verpackungsart wird auch als geriest bezeichnet.  
Beispielsweise 1 Ries A4 Papier in 80 g/m² = 500 Blatt 

S

Satiniert:
 
Das Glätten der Oberfläche eines Papiers wird als satinieren bezeichnet. Das Papier läuft über mehrere Walzenpaare, die durch Walzen verschiedener Härte und Materialien gebildet werden. Durch das Bügeln verleiht es dem Papier mehr Glanz und Glätte.
 
Schmalbahn:
Fachbezeichnung für den Faserlauf (Laufrichtung) innerhalb eines Papiers. Bei der Schmalbahn verlaufen die Fasern parallel zur größeren Seite.
 
Schreibpapier:
Ein Schreibpapier ist ein weißes oder auch farbiges holzfreies oder holzhaltiges Papier, welches meist satiniert ist. Dieses wird oftmals für Schreibformulare aber auch für hochwertiges Büropapier für Journale und Dokumente verwendet. 
 
Siebdruck:
Seit etwa 1940 wird dieses Schablonendruckverfahren auf vielen Materialien wie z.B. Papier, Blech, Glas oder Textilien angewendet. Die Farbe wird durch ein Sieb gedrückt, auf dem die nicht druckenden Stellen durch Schablonen abgedeckt sind.
 
Siebpartie / Stoffauflauf:
Der Stoffauflauf der Papiermaschine verteilt die Faserstoff-Wasser-Suspension gleichmäßig über die gesamte Siebbreite. Auf diese Weise wird eine bestmögliche Faserorientierung erzielt. Auf dem Sieb lagern sich die Fasern neben- und aufeinander ab, Gleichzeitig läuft das Wasser ab oder wird abgesaugt. Dadurch bildet sich das Blatt. In jedem Liter befinden sich nur ca. 5 Gramm Faser- und Feststoff. Am Ende der Siebpartie enthält die Papierbahn noch ca. 80% Wasser.

T

TCF:
Totally Chlorine Free: Zu 100% chlorfrei gebleichter Zellstoff. Diese Papiere sind weniger umweltbelastend als ECF gebleichte Papiere, da beim Bleichprozess lediglich Sauerstoff- oder Wasserstoffperoxid eingesetzt wird.

Tiefdruck:
Der Tiefdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckelemente durch Gravieren, Stechen, Eindrücken oder Ätzen in die Oberfläche der Druckform vertieft werden. Typisch für den Tiefdruck ist, dass die Teile der Druckplatte, die die Farbe annehmen sollen, immer tief liegen und dass die Druckplatte immer aus einem Stück besteht. Je nach angewendeter Technik wird diese von Hand bearbeitet oder geätzt. Beim Einfärben der Druckform fließt die Farbe in die Vertiefungen. Von den hoch liegenden Teilen, die nicht drucken sollen, wird die Farbe abgewischt.
 
Trockenpartie:
Die Trockenpartie ist ein Bestandteil der Papiermaschine. Das verbliebene Restwasser wird in der Trockenpartie aus dem Papier verdampft. Slalomartig durchläuft die Papierbahn mehrere dampfbeheizte Trockenzylinder. Das Rohpapier kann gleichmäßig trocknen. Am Ende hat das Papier eine Restfeuchte von wenigen %.

U

Umweltpapier:
Man unterscheidet zwischen »ECF« (elementar-chlorfrei gebleichter Zellstoff) und »TCF« (total-chlorfrei Zellstoff) sowie »Recycling-Qualität« (aus 100% Altpapier).

V

Volumen von Papier:
Es ist das Verhältnis der Papierdicke zu seinem Flächengewicht.

W

Weissegrad:
Je grösser der »CIE«-Wert ist, umso weisser ist das Papier.

Wasserzeichen:
Das Wasserzeichen ist eine ins Papier eingebrachte und durchscheinende Figur, Zeichnung, Muster oder auch Buchstaben. Sie sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Datierung oder der Untersuchung echter und gefälschter Ausgaben.
Echte Wasserzeichen entstehen durch Verdrängung oder Anreicherung der Fasermasse schon in der Siebpartie mithilfe einer Wasserzeichenwalze (= Egoutteur).
Halbechte Wasserzeichen werden nach dem Verlassen der Siebpartie in das immer noch nasse Papier durch eine Walze eingeprägt.
Unechte Wasserzeichen entstehen außerhalb der Papiermaschine durch Bedrucken oder Prägen.
 

 

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